Fachbegriffe/Erklärung

Hier finden Sie eine alphabetische Übersicht über wichtige Fachbegriffe, mit denen Sie im Rahmen Ihrer Erkrankung konfrontiert werden könnten. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

 

 

Term Main definition
Abdomen

Bauch, Unterleib

Adenokarzinom

Karzinom, das von den drüsenbildenden Teilen des Gewebes ausgeht.

Adipositas

Fettleibigkeit, krankhaftes Übergewicht

adjuvant

Ergänzend. Eine adjuvante Therapie erfolgt ergänzend nach einer Operation, wenn zwar alles sichtbare Tumorgewebe entfernt wurde, aber trotzdem mit verbliebenen, nicht sichtbaren Tumorzellen oder –Zellnestern zu rechnen ist.

akut

Vordringlich, dringend, in diesem Moment

ambulant

Bei einer ambulanten Behandlung kann der Patient unmittelbar oder kurze Zeit nach Beendigung wieder nach Hause gehen. Er wird nicht stationär aufgenommen.

Analgetikum

Schmerzmittel. Medikamente, die eine schmerzstillende oder schmerzlindernde Wirkung besitzen und zur Behandlung von akuten oder chronischen Schmerzen eingesetzt werden.

Anämie

Blutarmut

Anamnese

Ergebnis der ärztlichen Erstuntersuchung. Dabei erfragt die Ärztin oder der Arzt unter anderem Beschwerden, frühere oder aktuelle Erkrankungen und Lebensgewohnheiten.

Anastomose

Neu geschaffene Verbindung zwischen Gallenwegen und Dünn- oder Zwölffingerdarm bzw. zwischen Magen und Dünndarm nach Entfernung der Bauchspeicheldrüse.

Angiografie

Darstellung von Gefäßen nach der Gabe von Röntgen-Kontrastmitteln.

Ansprechen

Reaktion eines Tumors bzw. der Tumorgröße auf eine medikamentöse Therapie.

Antibiotika

(griechisch „anti“ gegen, „bios“ das Leben; Mehrzahl von Antibiotikum). Gruppe von Medikamenten, die Bakterien abtöten.

Antiemetika

Medikamente, die Übelkeit und Erbrechen, insbesondere auch als Nebenwirkungen einer Chemo- oder Strahlentherapie bessern bzw. vermeiden sollen.

Antikörper

Binden fremde und körpereigene Stoffe wie z.B. Giftstoffe und Viren und machen sie unschädlich. In der Medizin werden Antikörper zu diagnostischen Zwecken und zur Therapie eingesetzt.

Antizipation

Vorwegnahme bzw. Erwartung eines zukünftigen Verhaltens und Erlebens. 

Arterie

Vom Herzen wegführende Schlagader.

benigne

>Gutartig 

Best supportive care

Unterstützende Verfahren, die nicht primär der Heilung einer Erkrankung dienen, sondern die Symptomatik abschwächen sollen.

 
Bestrahlung

Bestrahlung (auch Radiotherapie) beschäftigt sich mit der medizinischen Anwendung von ionisierender Strahlung (z.B. Röntgenstrahlung) auf den Körper, um Krankheiten zu heilen oder deren Fortschreiten zu verzögern.

Bildgebende Verfahren

Bildliche Darstellung von Körperregionen mit Hilfe verschiedener physikalischer Techniken. Dazu gehören Schallwellen (Ultraschall/Sonographie), ionisierende Strahlen (Röntgen, Computertomographie, auch Szintigraphie und Positronenemissionstomographie (PET)) und Magnetfelder (Magnetresonanztomographie).

 
Bilirubin

Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs, der in der Leber entsteht.

 
Biopsie

Gewebeprobe. Bei einer Biopsie wird zur Abklärung eines Tumorverdachts Gewebe entnommen, damit es unter dem Mikroskop feingeweblich untersucht werden kann. 

Caput, Corpus, Cauda pancreatis

Pankreaskopf, -körper, -schwanz.

 
Chemotherapie

Behandlung von Krankheiten oder Infektionen durch Medikamente. Umgangssprachlich ist meist die Behandlung von Krebs gemeint. Die Chemotherapie verwendet Stoffe, die möglichst gezielt bestimmte krankheitsverursachende Zellen schädigen, indem sie diese abtöten oder in ihrem Wachstum hemmen. 

Cholestase

Stau der Gallenfüssigkeit.

chronisch

Situation oder Krankheit, die längere Zeit vorhanden ist und andauert. 

Computertomographie (CT)

Bei der Computertomographie wird der Körper schichtweise geröntgt. Die Aufnahmen werden durch einen Computer gesteuert und errechnet. Anschließend können die Schichtbilder so zusammengesetzt werden, dass sich ein dreidimensionales Bild des Körpers erstellen lässt.

Depression

Von einer Depression spricht man, wenn bestimmte Beschwerden wie gedrückte Stimmung, Antriebsmangel, Ermüdbarkeit und Interessenlosigkeit mindestens zwei Wochen lang andauern. Hat Ihr behandelnder Arzt/Psychotherapeut eine Depression festgestellt, kann diese mit Medikamenten oder mit einer Psychotherapie häufig erfolgreich behandelt werden.

Diabetes Mellitus

Zuckerkrankheit. Ein erhöhter Zuckerspiegel im Blut, der entsteht, wenn die Bauchspeicheldrüse zu wenig Insulin produziert. Entsteht
der Diabetes als Folge einer Pankreaserkrankung und/oder Bauchspeicheldrüsenoperation, handelt es sich um eine spezielle Form,
den sogenannten pankreopriven Diabetes mellitus (Typ 3 c).

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